Von Bell zu DSL
Den Ursprung für DSL bildet die Erfindung des Telefons durch Graham Bell. Selbst in seinen kühnsten Träumen hätte dieser sich, die Weiterentwicklung sicher nicht vorstellen können. Aber nicht das Telefon selbst, sondern das Telefonkabel, ist die Basis für DSL. Die noch heute verwendeten Kupferleitungen, laufen um die gesamte Erdkugel. Die analoge Sprachübermittlung lastet die Leitungen nur zu einem kleinen Teil aus. Den ungenutzten Teil macht sich die DSL-Technik zunutze. DSL (Digital Subscriber Line) bedeutet soviel wie "Digitale Teilnehmer Leitung".
Für ein normales Telefonat werden ca. viertausend Schwingungen pro Sekunde durch den Draht übermittelt, das entspricht einer Frequenz von vier Kilohertz. Umgerechnet auf ein Telefon-Modem ergibt sich dadurch eine maximale Übertragungsrate von 56 Kilobit pro Sekunde. Das Telefonkabel hat aber die Kapazität, beinahe ein Megahertz zu senden. Das ist 250 mal mehr als ein Telefonat benötigt.
Was ist DSL
DSL ist ein Sammelbegriff für eine Übertragungstechnik, und ermöglicht hohe Übertragungsraten unter Verwendung der Kupferleitungen des Telefonnetzes. Der technische Teil ist der höhere Frequenzbereich der DSL-Daten, gegenüber den Daten der Sprachinformation. Signale werden in verschiedenen Frequenzen gesendet, so lassen sich die Signale eines Telefongesprächs oder Fax, von denen des DSL unterscheiden. Die Frequenz welche DSL nutzt liegt in einem höheren Bereich. Dieser ermöglicht höhere Geschwindigkeiten und bietet damit die Möglichkeit, mit derselben Leitung gleichzeitig zu telefonieren und zu surfen.
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